Landstuhl. Bei der Rheinland-Pfälzischen Honigprämierung in Neustadt, konnten acht Imkerinnen und Imker von Imkerverein Landstuhl und Umgebung ausgezeichnet werden. Sie erhielten aus den Händen des Vize-Kammerpräsidenten Eberhard Hartelt Kammermünzen in Gold und Silber.
Zu den Preisträgern gehören Clemens Backe aus Kindsbach, Carola Wagner aus Rodenbach, Rebecca Clark aus Weilerbach, Karl-Heinz, Lothar und Christian Marx aus Mittelbrunn sowie Karl Hach und Eckhard Richter aus Schrollbach.
Der Imkerverband Rheinland-Pfalz prämiert damit Honige, die sich durch eine besondere Qualität auszeichnen. (eri)
Foto von links: Rebecca Clark, Clemens Backe, Carola Wagner, Karl Hach und Karl-Heinz Marx. Foto Richter
Landstuhl. Mit fünf goldenen, fünf silbernen und einer bronzenen Kammermünze stellte der Imkerverein Landstuhl und Umgebung mit acht Imkerinnen und Imkern die größte Gruppe bei der Verleihung der Honigprämierung für qualitativ hochwertvollen Honig in Neustadt.
Der Rheinland-Pfälzische Imkerverband lobt jedes Jahr Honige aus ganz Rheinland-Pfalz aus. So wurden in diesem Jahr 81 eingereichte Honige untersucht. 32 konnten mit Gold, 25 mit Silber und fünf mit Bronze ausgezeichnet werden. Zwei goldene Kammermünzen erhielt Lothar Marx und eine Christian Marx (Mittelbrunn), zwei Goldene Rita Schlosser (Eulenbis). Zwei Silberne gingen an Clemens Backe (Kindsbach), eine an Rebecca Clark (Weilerbach), eine an Carola Wagner (Rodenbach) und eine an Karl-Heinz Marx (Mittelbrunn). Mit Bronze wurde Eckhard Richter (Schrollbach) ausgezeichnet.
Wie Honigobmann Jochen Dörr und der RLP-Vorsitzende Thomas Hock in ihren Glückwunschreden betonten, besitze der heimische Honig einen hohen Stellenwert bei den Konsumenten und spiegelte die Prämiumqualität eines wertvollen und unverfälschten Lebensmittelproduktes wieder. (eri)
Foto: (von links) Karl-Heinz Marx, Carola Wagner, Clemens Backe, Rita Schlosser und Rebecca Clark. Foto: Richter
Steinwenden. Er ist mit seinen 13 Jahren der jüngste Imker im Imkerverein Landstuhl und Umgebung: Linus Geib aus Steinwenden. Sein Wissen über die Imkerei ist allerdings bestechend. Kein Wunder, hat er doch während der Grundschule schon viel Zeit bei einem erfahrenen Imker verbracht.
Dieser Tage hat er Schülerinnen und Schüler der Grundschule Steinwenden eingeladen, um sie in die Welt der Bienen zu entführen. Zwei Klassen, weit über 30 Kinder, sind mit ihren Lehrerinnen in zwei Etappen gekommen und waren begeistert. Linus Geib berichtete über das kurze, arbeitsreiche Leben der Bienen, stellte den Drohn vor und rückte die Königin in den Mittelpunkt seiner spannenden Ausführungen. Er erklärte den Kindern das Arbeitsmaterial des Imkers, machte einen Ausflug in die leckere Welt des Honigs und was aus Wachs und Kittharz produziert werden kann.
Spannend wurde es beim öffnen eines Bienenkastens, den Linus für diesen Tag vorbereitet hatte. Jedes Kind bekam einen Schleier und konnte hautnah die Bienen beobachten. Auch hier erklärte der junge Imker jede einzelne Wabe, ob Honig, Pollen oder Brut. Die Kinder warfen staunend einen Blick in eine Insektenwelt, die sie so hautnah noch nie gesehen hatten. Am Ende überraschte die Mutti von Linus die ganze Truppe mit leckeren Honigbroten. Ein Abschluss, der besonders gut ankam. (eri)
Foto: Linus Geib zeigt den Schülerinnen und Schülern eine Brutwabe aus seinem Bienenvolk. Foto: Richter
Landstuhl. Auch zur Jahreswende konnte der Imkerverein Landstuhl und Umgebung 24 Honiggläser an die Landstuhler Tafel spenden. Seit Jahren bemüht sich der Verein die vom Verband prämierten Honige zu bekommen. Für die jährlich stattfinden Prüfungen des Verbandes müssen Imker drei Honig-Gläser abgeben, die dann untersucht und begutachtet werden. Die besten Honige werden dann mit Kammermünzen ausgezeichnet.
„Im vergangenen Jahr war die Beteiligung sehr gering, da es fast keine Honigerträge gab“, berichtet der Vorsitzende des Imkervereins Landstuhl Eckhard Richter. Trotzdem ist es gelungen, 24 Gläser an die Tafel zu überreichen. „Unser 2. Vorsitzender Clemens Backe hat sich beim Verband auf der Jahreshauptversammlung für Landstuhl stark gemacht. Er konnte er von den wenigen Gläsern einige nach Landstuhl mitbringen“, so Richter. (eri)
Wertvolle Honiggläser für die Tafel (von links) Kim Britz, Leiterin der Tafel, DRK-Geschäftsführer Michael Nickolaus, Margaretha Jung von der Tafel und Eckhard Richter. Foto: Müller DRK
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