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Autor: admin
Honigprämierung
Landstuhl. Mit fünf goldenen, fünf silbernen und einer bronzenen Kammermünze stellte der Imkerverein Landstuhl und Umgebung mit acht Imkerinnen und Imkern die größte Gruppe bei der Verleihung der Honigprämierung für qualitativ hochwertvollen Honig in Neustadt.
Der Rheinland-Pfälzische Imkerverband lobt jedes Jahr Honige aus ganz Rheinland-Pfalz aus. So wurden in diesem Jahr 81 eingereichte Honige untersucht. 32 konnten mit Gold, 25 mit Silber und fünf mit Bronze ausgezeichnet werden. Zwei goldene Kammermünzen erhielt Lothar Marx und eine Christian Marx (Mittelbrunn), zwei Goldene Rita Schlosser (Eulenbis). Zwei Silberne gingen an Clemens Backe (Kindsbach), eine an Rebecca Clark (Weilerbach), eine an Carola Wagner (Rodenbach) und eine an Karl-Heinz Marx (Mittelbrunn). Mit Bronze wurde Eckhard Richter (Schrollbach) ausgezeichnet.
Wie Honigobmann Jochen Dörr und der RLP-Vorsitzende Thomas Hock in ihren Glückwunschreden betonten, besitze der heimische Honig einen hohen Stellenwert bei den Konsumenten und spiegelte die Prämiumqualität eines wertvollen und unverfälschten Lebensmittelproduktes wieder. (eri)

Foto: (von links) Karl-Heinz Marx, Carola Wagner, Clemens Backe, Rita Schlosser und Rebecca Clark. Foto: Richter
Imkerrundbrief Juni 2025:
- Rückblick auf den letzten Stammtisch: Thema Bienenbeuten in Naturschutzgebieten, besonderes Problem zur Kastanienblüte in der Vorderpfalz.
- Informationen zur geplanten Teilnahme des Landesverbandes an der Landesgartenschau 2027 in Neustadt:
- Zeitrahmen: 15. April bis 17. Oktober 2027
- Gesucht: Engagierte Imker für Standbetreuung und Programmideen
- Einladung zur Teilnahme an der Honigprämierung 2025:
- Anmeldung bis 21. August, Honigabgabe bis 27. August
- Prämierung am 1. November in Neustadt
- Wichtiger Termin: Abholung von Gläsern und Futter am 3. Juli, 19 Uhr auf der Mittelbrunner Gasstation
- Alle Details und Neuigkeiten im aktuellen Infobrief – jetzt herunterladen!
Linus Geib stellt sein Bienenvolk vor
Grundschüler sind begeistert und staunen
Steinwenden. Er ist mit seinen 13 Jahren der jüngste Imker im Imkerverein Landstuhl und Umgebung: Linus Geib aus Steinwenden. Sein Wissen über die Imkerei ist allerdings bestechend. Kein Wunder, hat er doch während der Grundschule schon viel Zeit bei einem erfahrenen Imker verbracht.
Dieser Tage hat er Schülerinnen und Schüler der Grundschule Steinwenden eingeladen, um sie in die Welt der Bienen zu entführen. Zwei Klassen, weit über 30 Kinder, sind mit ihren Lehrerinnen in zwei Etappen gekommen und waren begeistert. Linus Geib berichtete über das kurze, arbeitsreiche Leben der Bienen, stellte den Drohn vor und rückte die Königin in den Mittelpunkt seiner spannenden Ausführungen. Er erklärte den Kindern das Arbeitsmaterial des Imkers, machte einen Ausflug in die leckere Welt des Honigs und was aus Wachs und Kittharz produziert werden kann.
Spannend wurde es beim öffnen eines Bienenkastens, den Linus für diesen Tag vorbereitet hatte. Jedes Kind bekam einen Schleier und konnte hautnah die Bienen beobachten. Auch hier erklärte der junge Imker jede einzelne Wabe, ob Honig, Pollen oder Brut. Die Kinder warfen staunend einen Blick in eine Insektenwelt, die sie so hautnah noch nie gesehen hatten. Am Ende überraschte die Mutti von Linus die ganze Truppe mit leckeren Honigbroten. Ein Abschluss, der besonders gut ankam. (eri)

Foto: Linus Geib zeigt den Schülerinnen und Schülern eine Brutwabe aus seinem Bienenvolk. Foto: Richter
Imkerverein überreicht Honig an die Tafel
Landstuhl. Auch zur Jahreswende konnte der Imkerverein Landstuhl und Umgebung 24 Honiggläser an die Landstuhler Tafel spenden. Seit Jahren bemüht sich der Verein die vom Verband prämierten Honige zu bekommen. Für die jährlich stattfinden Prüfungen des Verbandes müssen Imker drei Honig-Gläser abgeben, die dann untersucht und begutachtet werden. Die besten Honige werden dann mit Kammermünzen ausgezeichnet.
„Im vergangenen Jahr war die Beteiligung sehr gering, da es fast keine Honigerträge gab“, berichtet der Vorsitzende des Imkervereins Landstuhl Eckhard Richter. Trotzdem ist es gelungen, 24 Gläser an die Tafel zu überreichen. „Unser 2. Vorsitzender Clemens Backe hat sich beim Verband auf der Jahreshauptversammlung für Landstuhl stark gemacht. Er konnte er von den wenigen Gläsern einige nach Landstuhl mitbringen“, so Richter. (eri)

Wertvolle Honiggläser für die Tafel (von links) Kim Britz, Leiterin der Tafel, DRK-Geschäftsführer Michael Nickolaus, Margaretha Jung von der Tafel und Eckhard Richter. Foto: Müller DRK
